Von wegen ungesund: Vegane Mousse au Chocolat (Foto: flickr/toolmantim)

Story-Teller: Neues Jahr, neues Glück. Oder so.

Drei, zwei, eins – da sind sie wieder, die guten Vorsätze. Pünktlich zu Mitternacht wollen wir alle schöner, schlanker, vernünftiger werden. Im letzten Jahr habe ich meinen (jeden Abend die „Tagesschau“ sehen) genau drei Tage durchgehalten. 2014 soll alles besser werden. Und mit gesunder Ernährung fängt es an. Echt jetzt.

Meine Freundin Eve will mit Casper knutschen. Meine Freundin Inna will eine neue Wohnung. Und meine Freundin Christina will diese saugeile Postdoc-Stelle. Und alle so: yeah! 2014 wird ja sowas von unser Jahr! Oder…? Irgendwie habe ich das Gefühl, dass wir das schon im letzten Jahr gesagt haben. Und im Jahr davor. Neujahrsvorsätze sind die Unendliche Geschichte. Ein Konjunktiv-Geschwurbel um könnte, würde, sollte.  Und dennoch: Eine von uns hat es geschafft, das ganze „Ich müsste mal…“ in die Tat umzusetzen. Christina nämlich, die sich aus gesundheitlichen Gründen seit letztem Mai vegan ernährt und das auch ohne große Mühen bis heute durchgezogen hat. Das klingt erst einmal unspektakulär, schließlich ist Veganismus gerade DAS große Ding. Soja Latte hier, Seitan-Schnitzel da. Aber: Bei ihr ging es wirklich von Null auf 100. Ich erinnere mich noch, dass sie früher in der Schule Schokoriegel statt Käsebroten in der Tupperbox hatte. Und „lass uns mal was kochen“ hieß bis vor Kurzem „Heute mach ich uns ne Tiefkühlpizza“. Respekt also dafür. Für deine Disziplin und dass du uns an deinem neuen, fitten, mit Vitaminen überquellendem Ich teilhaben lässt.

Gute Vorsätze? Naja...Alina von 52 Teller und die Mädels

Gute Vorsätze? Naja…Alina von 52 Teller und die Mädels

Warum ich das jetzt alles erzähle? Weil Christina mein Silvester-Menü (Ziegenkäse-Apfel-Walnuss-Salat und Szegediner Gulasch) um eine healthy Mousse au Chocolat-Variante bereichert hat. Und wie ihr nach meinem veganen Backkurs wisst, bin ich wirklich äußerst skeptisch. Vor allem, wenn es um Süßes geht. Deswegen vertraut mir, wenn ich euch sage: ich schmecke da überhaupt keinen Unterschied. Keinen.

Ist noch jemand motiviert, es in diesem jahr gesünder angehen zu lassen? Ich jetzt schon. Zumindest ein bisschen.

In diesem Sinne: Frohes Neues!

Die guten Vorsätze: Schokolade gibt's auch in gesund

Die guten Vorsätze: Schokolade gibt’s auch in gesund

Zutaten: Für 20 Becherchen vegane Schoko-Mousse

350 g Seidentofu

200 g Zartbitter-Schokolade

1 Päckchen Vanillezucker

2 EL Agavendicksaft

20 Zartbitter Schoko-Becher (nimmt man sonst als Eierlikör-Glas)

Außerdem noch für das Püree: 300 g Himbeeren (auch TK) und 50 g Puderzucker

Rezept: Das wird nix? Das wird!

Eines vorweg: Die Zubereitung mutet vielleicht etwas merkwürdig an, aber esfunktioniert. Versprochen!

Schokolade im Wasserbad schmelzen, Seidentofu im Mixer pürieren. Schokolade und Vanillezucker zum Tofu geben und mit Agavendicksaft süßen. Ich nehme relativ wenig, da ich es nicht ganz so süß mag – probiert einfach aus, wie es euch am besten schmeckt! Das Ganze nochmals kurz pürieren, damit sich alle Zutaten gut vermischen. Kurz abkühlen lassen. Derweil die Himbeeren mit dem Zucker aufkochen (die Masse muss schön matschig werden) und anschließend mit dem Mixstab pürieren. Streber passieren die Soße noch durch ein Sieb. Schoko-Mousse in die Becherchen geben und mit dem Himbeer-Püree toppen. Ab damit in den Kühlschran

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4 Kommentare

  1. Ich mache mir garkeine Vorsätze mehr. Denn warum soll ein Vorsatz gerade am Jahresanfang klappen. Wenn ich was will, dann kann ich das auch im Sommer durchziehen 🙂

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